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S. Altuchov

«Verschwörung der Ärzte oder menschliche Stumpfsinnigkeit…»
Dokumentar-publizistische Roman-Chronik
Novosibirsk, Juni 2000
Aus dem Russischen von Lydia Laubach

Inhalt:
Vorwort
Kapitel 1
"Einen Hund, der am Boden liegt, tritt man nicht. Warum wird dann Buteyko als „Scharlatan“ verdammt?"

  1. Warum gibt es nicht genügend Bücher über die Buteyko-Methode?
  2. Was ist wichtiger – ein geistloses Training des Körpers auf dem Stuhl oder ein Training des Gehirns?
  3. Jeder Buchstabe dieses Buches hat eine heilende Wirkung.
  4. Warum diagnostizieren Ärzte eine Erkrankung erst im Mittelstadium?
  5. Wie hilft die Buteyko-Methode gegen die furchtbaren Kopfschmerzen?
  6. Die Entdeckung und die Buteyko-Methode sind ein unbestreitbares Gesetz, wie z. B. auch das Gravitationsgesetz. Man muss nicht daran glauben, aber man muss sich daran halten.
  7. Ein konkretes Beispiel einer schnellen Heilung der Kopfschmerzen. Individuelle Empfehlungen für eine konkrete Patientin.
Kapitel 2
"Das Gold der Medizin"
  1. Die Geschichte der Finanzverbrechen der offiziellen Medizin. Die Notwendigkeit diese festzuhalten.
  2. Wie die ärztlichen Verschwörer Diabetes behandeln und wie man ihn behandeln sollte. Ein konkretes Beispiel einer Heilung eines Diabeteskranken Landmaschinenführers mit Hilfe der Buteyko-Methode. Einzelheiten seines Trainings.
  3. Warum schweigen die ärztlichen Verschwörer über die Buteyko-Methode?
  4. Die Buteyko-Methode ist die stärkste und die wertvollste Waffe jeder Großmacht.
Kapitel 3
"Warum müssen Diabeteskranke sterben?"
  1. Bei welchen Erkrankungen funktioniert die Methode am besten?
  2. Den Diabetikern in Tonga werden die Beine amputiert, aber die Buteyko-Methode wird dort nicht zugelassen.
  3. Im Juni 1988 erklärte Buteyko dem Diabetes den gnadenlosen Krieg.
  4. Heilung der Diabeteskranken Natalia Toropova.
  5. Eine Ärztin aus Krasnojarsk, die 14 Jahre lang wegen ihrer Allergie nicht in den Wald gehen konnte.
  6. Praktische Empfehlungen für das Training für Diabetiker. Besonderheiten der Buteyko-Methode bei Diabeteskranken.
  7. Eine glänzende Diabetes-Approbation in Akademgorodok bei Novosibirsk.
  8. Ein weiteres Beispiel der Diabetes-Heilung aus eigener Erfahrung.
  9. Lasst uns einander helfen! Adressen für Fragen und Spenden für die Fortsetzung der Informations- und Aufklärungsarbeit über die Buteyko-Methode.

Vorwort
Verehrte Leser! Wir haben uns entschlossen, unsere Webseite zu erweitern und bieten Ihrer Aufmerksamkeit diese Roman-Chronik an. Dieses Werk führt Ihnen in einer populären Form vor, wie die Buteyko-Methode sich entwickelte. Mit welchen Schwierigkeiten es von Anfang an verbunden war. Wer und wie verhindert die Verbreitung der Methode heute. Wir – das ist die Redaktion - der Schriftsteller und Methodiker Altuchov Sergej Georgievitsch und der Chefredakteur dieser Webseite und Korrektor des Werkes, ein ehemaliger Buteyko-Patient, Egorov Jaroslav Weniaminovitsch. Das ist die erste Veröffentlichung des Werkes. Gleichzeitig übersetzt Herr Altuchov sein Werk selbst ins Englische. Das mag vielleicht keine glänzende Übersetzung zu sein, aber die Kranken werden alles verstehen… Sollte jemand Vorschläge wegen der Veröffentlichung des Werkes in anderen Ländern haben, wenden Sie sich bitte an uns. Warum sah S. G. Altuchov es als notwendig, seine Trilogie „Entdeckung von Doktor Butenko“ durch diesen Roman zu ergänzen? Die Antwort ist ganz einfach. Die Trilogie ist ein monumentales Werk, wo Buteyko selbst das Urbild für die Hauptfigur Doktor Butenko war. Also eine literarische Dokumentation – ein Panorama der Schlacht für die Gesundheit der Menschen. Der vorliegende Roman ist wesentlich bescheidener. Das Ziel des Autors ist die Dinge beim Namen zu nennen und zu zeigen, wer verhindert, dass die Menschen sich von Erkrankungen wie Asthma, Hypertonie, Diabetes usw. ohne Medikamente befreien können. Wer ist das? Wer verhindert das? Wo ist der Feind?

Er ist unter uns. Vor allem sind das die unverantwortlichen Ärzte. In erster Linie die hochrangigen medizinischen Beamten, die der Tablettenmafia entgegenkommen. Die Medikamente sind sehr teuer und sie müssen ja verkauft werden. Die Buteyko-Methode ist aber ein nichtmedikamentöses Heilverfahren! Wird sich etwa jemand von den medizinischen Beamten der Pharmaindustrie in den Weg stellen? Natürlich niemand. Und sollte sich einer dennoch finden, dann wird er sofort gekauft. Wenn nicht, dann wird er einfach vergiftet. Und so kommt es, dass die größten Feinde der Buteyko-Methode die hochrangigen medizinischen Beamten sind. Gemeinsam unterstützen sie die internationale Tabletten-Skalpell-Mafia. Denn sowohl Tabletten als auch OPs sind Gewinn bringend. Beides heilt praktisch nie völlig von den Erkrankungen. Weil weder Tabletten noch OPs die Hauptursachen für Asthma, Hypertonie, Stenokardie, Diabetes usw. beseitigen. Denn die Hauptursache ist die tiefe Atmung! Und nur die Buteyko-Methode zeigt, wie man diese wieder normalisieren kann. Wer zählt denn noch zu den Feinden der Methode? Nun, liebe Leser, das sind leider wir selbst – unsere Stumpfsinnigkeit. Die medizinischen Beamten können nur dann mit unseren Krankheiten Geld machen, wenn wir uns nicht die Mühe geben ihre Ursachen zu begreifen! Dabei ist diese ja längst bekannt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts deuteten die englischen Wissenschaftler Holden und Priestley in ihrem Werk „Die Atmung“, das 1937 in Russland veröffentlicht wurde, darauf hin. Und schließlich machte 1952 der junge russische Arzt und Wissenschaftler Konstantin Pavlovitsch Buteyko seine große medizinische Entdeckung – die Jahrtausendentdeckung – die Entdeckung der Erkrankungen der tiefen Atmung. Mit Hilfe dieser Entdeckung rettete er als erstes sich selbst von der furchtbaren bösartigen Hypertonie. Und nun haben ihm die Kranken – Asthmatiker, Hypertoniker, Diabetiker usw. - etwa geglaubt? Nein, nein und noch einmal nein!!! Sie glauben viel lieber den medizinischen Beamten und an die teuren Wunderpillen und OPs. Was kommt danach – der Friedhof. Also alles Mögliche, nur nicht die Buteyko-Methode. Nun, was meinen Sie, liebe Leser, kann man sich danach noch als Homo sapiens bezeichnen? Uns steht die nichtmedikamentöse Buteyko-Methode zur Verfügung. Und was machen wir? Wir tragen unseren letzten Groschen in die Apotheke und horten teure Medikamente. Aus diesem Grund habe ich bereits in dem Titel meines Romans auf die zwei größten Übel, die die Verbreitung der Methode verhindern, hingewiesen. Das ist erstens die Verschwörung der Ärzte, die es eindeutig gibt, deren Ziel es ist der Tabletten-Skalpell-Mafia (denken Sie auch an die OPs) Gewinne zu sichern. Und zweitens die Stumpfsinnigkeit, die die Menschen in die Apotheke treibt. Dabei können mit der Hilfe der nichtmedikamentösen Buteyko-Methode um die hundert Erkrankungen geheilt oder zumindest enorm gelindert werden. Welche sind es denn?

Hier eine Zusammenfassung der „Erkrankungen der tiefen Atmung“, die mit der EA-Methode (Eukapnisches Atmen) behandelt werden können.

  1. Asthma-Vorstadium:
    1. Allergose
    2. Polyvalente Allergie
    3. Laryngospasmus (Stimmverlust)
    4. Allergische Konjunktivitis
    5. Nahrungsmittelallergie
    6. Arzneimittelallergie
    7. Pseudokrupp
    8. Pharyngitis
    9. Laryngitis
    10. Tracheitis
  2. Asthma-Bronchitis
  3. Bronchialasthma
  4. Chronische nichtspezifische Lungenerkrankungen:
    1. Chronische Bronchitis, darunter auch obstruktive Bronchitis
    2. Chronische Pneumonie
    3. Bronchiektase
    4. Pneumosklerose
    5. Emphysem
    6. Silikose, Anthrakose
  5. Chronischer Schnupfen
  6. Vasomotorische Rhinitis
  7. Stirnhöhlenentzündung
  8. Kieferhöhlenentzündung
  9. Sinusitis
  10. Adenoide
  11. Polypose
  12. Chronische Rhinosinusitis
  13. Pollinose (Pollenallergie)
  14. Quinke-Ödem
  15. Nesselsucht
  16. Ekzem:
    1. Neurodermitis
    2. Schuppenflechte
    3. Diathese
    4. Vitiligo
    5. Ichthyose
    6. Hautfinnen
  17. Reinosyndrom (Blutzirkulationstörungen bei den oberen Gliedmaßen)
  18. Obliterierende Endarteriitis
  19. Varikose
  20. Thrombophlebitis
  21. Hämorrhoiden
  22. Hypotonie
  23. Hypertonie
  24. Vegetativzirkulatorische Dystonie
  25. Angeborene Herzfehler
  26. Rheuma der Gelenke
  27. Rheumatischer Herzfehler
  28. Dienzephalisches Syndrom
  29. Herzischämie
  30. Chronische Herzischämie:
    1. Stenokardie
    2. Postinfarktkardiosklerose
  31. Herzrhythmusstörungen:
    1. Tachykardie
    2. Extrasystolie
    3. Paroxysmale Tachykardie
    4. Flimmerarrhythmie
  32. Atherosklerose
  33. Arachnoiditis (posttraumatische, grippale usw.)
  34. Postinsult:
    1. Lähmung
    2. Parese
  35. Parkinsonismus (Anfangstadium)
  36. Hypothyreose
  37. Hyperthyreose
  38. Basedowismus
  39. Zuckerkrankheit
  40. Menstrualzyklusstörungen
  41. Schwangerschaftstoxikose
  42. Pathologisches Klimakterium
  43. Portioerosion
  44. Fibromyom
  45. Fibröse (diffuse) Mastopathie
  46. Unfruchtbarkeit
  47. Impotenz
  48. Gefahr einer Fehlgeburt
  49. Radikulitis
  50. Osteochondrose
  51. Polyarthritis
  52. Rheumatoide Arthritis
  53. Dupuytren-Kontraktur
  54. Gicht
  55. Pyelonephritis
  56. Glomerulonephritis
  57. Nykturie (Nachtharnen)
  58. Zystitis
  59. Harnblasensteine
  60. Fettsucht in allen Stadien
  61. Lipomatose
  62. Chronische Gastritis
  63. Chronische Cholezystitis
  64. Gallenwegsdyskinesie
  65. Chronische Pankreatitis
  66. Gallenblasensteine
  67. Zwölffingerdarmgeschwür
  68. Spastische Kolitis
  69. Geschwür
  70. Multiple Sklerose
  71. Epilepsie – Krampfsyndrom
  72. Schizophrenie im Anfangsstadium
  73. Kollagenerkrankungen
    1. Sklerodermie
    2. Lupus erythematosus systemicus
    3. Dermatomyositis
  74. Glaukom
  75. Katarakt
  76. Periodisches Schielen
  77. Weitsichtigkeit
  78. Leukämie (!)
  79. Akute und chronische Hepatitis
  80. Leberzirrhose (!)
  81. AIDS (!!!)

Liebe Leser, diese umfangreiche Liste macht nachdenklich, nicht wahr und vielleicht haben Sie auch so manche Zweifel. Ob man Ihnen nicht ein Allheilmittel - eine Panazee - anzudrehen versucht. So etwas gibt es nicht. Man kann nicht mit einem Mittel sämtliche Krankheiten behandeln! Sie haben völlig Recht. Alle Krankheiten können nicht nur mit einer Methode behandelt werden. Aber die etwa hundert Erkrankungen sind bei weitem nicht alle, die die Menschheit plagen. Die ärztliche Verschwörung stützt sich auf unsere Unwissenheit. Hundert Krankheiten – das ist ja so viel… Aber ist denn Ihnen bekannt, dass z. Z. über 45000 Erkrankungen definiert sind? Höchstwahrscheinlich nicht und die ärztlichen Verschwörer rechnen mit Ihrer Unwissenheit. Also sind diese hundert Krankheiten nur ein kleiner Teil davon und nicht mehr. Aber diese Erkrankungen der tiefen Atmung, bei denen die Buteyko-Methode wirkt, sind für unsere Zivilisation typisch. Cholera z. B. bricht heute relativ selten aus. An Hypertonie und Diabetes leiden Menschen viel öfter. Ich möchte mein Vorwort nicht zu sehr ausdehnen, aber eine Frage möchte ich noch beantworten, die alle Leser immer haben. Ob in diesem Buch die Buteyko-Methode, das eigentliche Training beschrieben wird. Hier ist die Antwort. Dieser Roman ist eine erläuternde Ergänzung zu der Trilogie „Die Entdeckung von Doktor Butenko“, wo ich Doktor Buteyko in Doktor Butenko umbenannt habe. In diesem dreibändigen Werk sind auch einige Kapitel dem eigentlichen Training gewidmet. Es wäre überflüssig diese hier erneut zu wiederholen. Man sollte die Trilogie lesen. Es besteht die Möglichkeit diese auf dieser Webseite zu bestellen, wobei die englische Fassung es nur als Manuskript gibt und nur von dem ersten Band. Das Ziel dieses Romans ist es nicht etwa noch ausführlicher das Training zu beschreiben (es ist verblüffend einfach – sitze auf dem Stuhl und mache keine tiefen Atemzüge), sondern jene Vorgänge aufzudecken, die die kranken Menschen irrtümlicherweise dazu bringen, der Buteyko-Methode die kalte Schulter zu zeigen. Und damit sich selbst und ihre eigenen Kinder dem langen und langsamen Sterben an schwersten Erkrankungen ausliefern. Dennoch beschreibe ich in diesem Roman auch ein ganz konkretes Training – aufgeteilt und mit Wiederholungen und Erläuterungen der schwierigen Stellen. Aber ich muss Sie warnen, dass diese Methode sich aus einem Buch 100%-tig nicht erlernen lässt. Mein Ziel ist, Ihnen mit diesem Buch den Weg zu den Buteyko-Methodikern zu zeigen. Ich bin ja auch einer. Dann kann man die Buteyko-Methode in einer Gruppe innerhalb von fünf Tagen erlernen. Aber denken Sie daran, dass Ihr Weg zu den Buteyko-Methodikern heute von der weltweiten ärztlichen Verschwörung gegen dieses nichtmedikamentöse Wunder versperrt wird. Und … durch die menschliche Stumpfsinnigkeit. Darüber werden wir uns auf den Seiten dieser Roman-Chronik unterhalten. Sie werden erfahren, wie alles begann: die wunderbare Heilung der Kranken und … die Verschwörung der Ärzte. Sie werden die Möglichkeit haben, unsere geistige Rückständigkeit zu bewerten. Und danach werden Sie entscheiden, ob Sie die Buteyko-Methode brauchen oder nicht. Wichtig ist, dass Sie Ihre Entscheidung mit offenen Augen und informiert treffen. Und die Information bekommen Sie von mir: über Russland und England, Australien und Amerika, Israel und Deutschland, sogar Schweden wird angesprochen. Viele Länder sind bereits mit der Buteyko-Methode in Berührung gekommen, dennoch haben Millionen von Patienten in diesen Ländern noch keine Möglichkeit gehabt, sich mit der Methode zu befassen und sie schätzen zu lernen. Nicht umsonst gibt es die weltweite ärztliche Verschwörung. Lasst uns doch versuchen, diese aufzudecken.

Hochachtungsvoll Sergej Altuchov
Autor der Trilogie „Die Entdeckung von Doktor Butenko“
Methodiker der EA-Methode (Eukapnisches Atmen)
Novosibirsk, den 1. Juni 2000

Kapitel 1 (zurück zum Inhalt)
"Einen Hund, der am Boden liegt, tritt man nicht.
Warum wird dann Buteyko als „Scharlatan“ verdammt? "

  1. Warum gibt es nicht genügend Bücher über die Buteyko-Methode?
  2. Was ist wichtiger – ein geistloses Training des Körpers auf dem Stuhl oder ein Training des Gehirns?
  3. Jeder Buchstabe dieses Buches hat eine heilende Wirkung.
  4. Warum diagnostizieren Ärzte eine Erkrankung erst im Mittelstadium?
  5. Wie hilft die Buteyko-Methode gegen die furchtbaren Kopfschmerzen?
  6. Die Entdeckung und die Buteyko-Methode sind ein unbestreitbares Gesetz, wie z. B. auch das Gravitationsgesetz. Man muss nicht daran glauben, aber man muss sich daran halten.
  7. Ein konkretes Beispiel einer schnellen Heilung der Kopfschmerzen. Individuelle Empfehlungen für eine konkrete Patientin.

Es gibt ein altes Sprichwort: Einen Hund, der am Boden liegt, tritt man nicht. Es ist klar warum. Er stört ja niemanden. Es gibt aber Menschen, wenn auch nicht viele, die sich richtig freuen, wenn sie beschimpft werden. Das heißt für sie, dass sie etwas Wert sind. Aus dieser Sicht ist der Wissenschaftler und Arzt Konstantin Pavlovitsch Buteyko ein sehr glücklicher Mensch. Er wurde außerordentlich oft beschimpft. Und nicht bloß beschimpft, es wurden auch Versuche unternommen ihn zu töten. Gift, Autounfall und psychiatrische Klinik – alle diese Mittel haben seine Feinde ausprobiert. Man fragt sich – wofür? „Du wirst schon erfahren wofür, wenn du dich für die Methode einsetzen wirst“, sagte einst Wilma Augustovna Genina, Buteykos alte Mitstreiterin, zu mir. „Aus dem Bund der Schriftsteller wird man dich rausschmeißen und sonst wirst du noch einiges durchmachen müssen.“ Es war Sommer 1988. Ich wollte ihren Prognosen nicht glauben. Aus dem Bund der Schriftsteller kann mich keiner rausschmeißen, weil ich ja nicht dazu gehöre. Ich bin ein Einzelgänger. Und dass auf mich noch Unheil wartet, konnte ich einfach nicht glauben. Mein erster und einziger Artikel, in dem ich mich für Buteyko eingesetzt habe, wurde in einer großen Novosibirsker Zeitung im Juli 1988 veröffentlicht. Und danach kam es. Ich habe etwas Feindliches um mich herum gespürt. Das Verhalten vieler Freunde – junger Schriftsteller – hat sich mir gegenüber verändert. Und ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Bandes meiner Trilogie „Die Entdeckung von Doktor Butenko“ landete „plötzlich“ meine Frau in einer Krishna-Sekte. Einige Jahre später habe ich meine Frau und mein kleiner Sohn seine Mutter verloren. Im Oktober 1997 ist mir wieder die Warnung von Genina in den Sinn gekommen, aber es war zu spät. Meine Frau hat mich endgültig verlassen und wurde zu einer wandernden Krischnaanhängerin. 1990 starb Alexey Viktorovitsch Kuropatkin, einer der treuesten Anhänger von Buteyko, im Alter von nur 50 Jahren. Seine Gesundheit wurde in der Moskauer psychiatrischen Klinik ruiniert. Drei mal wurde er mit Gewalt in die Psychiatrie eingewiesen. Jedes Mal Spritzen, Tabletten, Gitter an den Fenstern, 75 Tage ohne frische Luft… Jedes Mal! Die Strafmedizin schläft nicht, sie behält ihre Opfer immer im Auge. Bei jedem kleinsten Fehler gibt es kein Entkommen. Und Buteyko hat bewiesen, dass die Ursache für Asthma, Hypertonie, Stenokardie, Diabetes usw. die tiefe Atmung ist! Man muss nur die Atmung normalisieren und die Krankheiten verschwinden. Dafür… Dafür macht die Strafmedizin jeden Menschen dem Erdboden gleich. Man hat uns lange eingehämmert, dass außerhalb der Grenze der UdSSR alles schlecht ist. Denn dort herrscht ja Kapitalismus. Aber die Kapitalisten achten sehr gut auf ihre Gesundheit. Im Jahre 1963 hat Buteyko von der berühmten amerikanischen Zeitschrift „Who is who?“ eine Einladung nach Amerika erhalten. Man bat ihn mit einer Reihe von Vorlesungen aufzutreten… Einen Scharlatan hätte diese Zeitschrift gewiss nicht eingeladen. Die sowjetischen Beamten haben dem jungen Wissenschaftler Reiseverbot erteilt. Aber es ist Fakt, er wurde eingeladen! Im Jahre 1983 wiederum im Westen – in Schweden – wurde das Buch über die Buteyko-Methode „Die russische Revolution in der Gesundheit“ veröffentlicht. Diese Veröffentlichung hat Konstantin Pavlovitsch sehr geholfen – hier in Russland. Danach hat man ihn schon weniger gehetzt. Man hat auch sein Urheberrecht auf die EA-Methode (Eukapnisches Atmen) anerkannt. Ich halte dieses Buch in der Hand. Es ist Herbst 2000. Das schwedische Buch ist nicht groß. Nur einige Seiten sind der Buteyko-Methode gewidmet. Aber es hat gewirkt. Meine Trilogie ist viel größer, doch sie hat ihre Arbeit noch nicht getan. Der erste Band ist mit einer Auflage von 20000 Exemplaren und der zweite mit nur 700 herausgegeben worden. Kranke Menschen gibt es aber viel mehr. Kann man mehr Bücher über die Buteyko-Methode, damit es für alle reicht, herausgeben? Heute leider nicht, es ist schlicht unmöglich. Die offizielle Medizin ist strickt gegen die Buteyko-Methode eingestellt. Die Tabletten müssen schließlich verkauft und die OPs gemacht werden. Aus diesem Grund werden die Bücher über die Buteyko-Methode keine große Anfrage haben.

Ein konkretes Beispiel, eines der letzten. Ich habe lange die englische Sprache studiert. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht, meine Trilogie in der englischen Sprache zu veröffentlichen. Es wurden einige Versuche unternommen. Hier der letzte. Im Januar 2000 hat mir Jaroslav Egorov, der Hauptinitiator dieser Webseite und ein ehemaliger Buteyko-Patient, den Kontakt zu einem medizinischen Bioingenieur vermittelt. Ein guter Mensch, der auch die Bedeutung der Entdeckung der Erkrankungen der tiefen Atmung versteht. In seinem ersten Brief standen folgende Worte: „… die Bücher von Altuchov wird man hier im Westen zweifellos veröffentlichen können.“ Es kam zu einem Briefwechsel. Unser Freund fragte bei allen großen australischen Verlagen an. Ein halbes Jahr später ist von seinem Optimismus keine Spur geblieben… Man hat ihm gesagt, die Übersetzung sei schlecht und dass alles unglaublich sei. Es sei schlicht unmöglich mit einer einzigen Methode Asthma, Diabetes, Hypertonie, Stenokardie usw. zu behandeln. Alles Ausreden. Das wichtigste wurde ja verschwiegen. Die Tabletten müssen doch verkauft werden. Die Buteyko-Methode ist aber nichtmedikamentös… Niemand hat das laut ausgesprochen. Doch gedacht haben sie es bewusst oder unbewusst alle. Dabei ist Australien eine günstige Region für die Buteyko-Methode, weil es dort sogar die Australisch-Asiatische Union der Buteyko-Methodiker gibt und eine gewisse Aufklärungsarbeit stattfindet. Doch diese beschränkt sich nur auf Asthma und befasst sich nicht mit Erkrankungen wie Diabetes, Hypertonie, Stenokardie usw. Warum? Weil die ärztlichen Verschwörer das Asthma aus ihren Krallen loslassen. Sehr langsam, widerwillig und nicht überall. Aber Stenokardie, Diabetes, Hypertonie usw. – das ist ja Pharmagrößen ein richtiger Goldschatz! Und sie setzen die Ärzte unter Druck. Und so errichteten die ärztlichen Verschwörer eine dicke Mauer um diese Erkrankungen herum und wachen ständig darüber. Für die EA-Methode (Eukapnisches Atmen) ist der Zutritt hinter diese Mauer versperrt. Eine Sperrzone – das Revier der ärztlichen Verschwörer. Kein Wunder, die Tabletten sind ja in kleinen teuren Verpackungen erhältlich und müssen regelmäßig gekauft werden. Die Moneten müssen ja regelmäßig zur Apotheke gebracht werden. Die Buteyko-Methode ist dagegen eine nichtmedikamentöse Methode.

Warum ist die Buteyko-Methode dennoch nicht kostenlos, auch wenn nicht so teuer? Ganz einfach. Weil ein Methodiker während des Trainings Ihre schrecklichen Krankheiten auf sich nimmt. Das ist ein Axiom, ob Sie es glauben oder nicht, es ist einfach so. Aber überlegen Sie bitte, welcher Arzt hilft Ihnen besser, ein kalt- oder ein warmherziger. Sehen Sie. Ein warmherziger Arzt hilft Ihnen natürlich besser. Aber er hat es leichter. Er verschreibt Tabletten. Kranke Menschen glauben an Tabletten. Ein Methodiker verschreibt keine Tabletten. Er verbraucht sehr viel Energie um Sie von der Notwendigkeit eines Trainings nach Buteyko zu überzeugen. Überzeugen und beweisen anhand von theoretischen Auslegungen, dass dies für Sie wirkungsvoller als sämtliche Tabletten und OPs sein würde. Glauben Sie mit, das ist eine schwere, unsichtbare und harte Arbeit. Und äußerlich scheint das ganz einfach zu sein. Die Patienten sitzen auf den Stühlen und atmen durch die Nase ohne tiefe Atemzüge zu machen. Natürlich ist die Methode selbst nicht ganz so einfach. Es gibt auch ausgefeilte Details, die in wenigen Zeilen nicht wiederzugeben sind. In meinen Vorträgen betone ich dennoch immer, dass es außerordentlich wichtig ist, in der Mauer der ärztlichen Verschwörung auf der theoretischen Ebene eine Bresche zu schlagen! Ich wiederhole es, in der Theorie! Wenn Sie die theoretische Grundlage der Buteyko-Methode gut verstanden haben, werden Sie zehn Mal effektiver im praktischen Training arbeiten. Zehn Mal effektiver! Scheint ein Paradox zu sein. Denn die Praxis ist ja das wichtigste Kriterium für die Richtigkeit einer Theorie… So hat man es uns beigebracht, nicht wahr. Ja, so hat man es uns beigebracht. Aber die praktische Anwendung der Buteyko-Methode besteht nicht nur darin auf dem Stuhl zu sitzen. Das Training auf dem Stuhl ist die Endphase. Die wichtigste, die erste Phase des Trainings beginnt in unserem Kopf – in unserem Gehirn! Und wenn es dort keine Klarheit gibt, so wird auch das Training auf dem Stuhl nichts bringen. Alles beginnt in Ihrem Kopf! Und ganz besonders bei der Buteyko-Methode. Aus diesem Grund versuche ich mit diesem Buch Ihren Kopf, Ihr Bewusstsein einzuschalten. Dann wird jeder Buchstabe, jedes Wort dieses Buches, das Sie lesen, eine heilende Wirkung auf Sie haben. Denn in diesem Augenblick beginnt die Arbeit in Ihrem Kopf. Und das ist sehr wichtig! Ein gedankenloses Sitzen auf einem Stuhl, ohne Mitarbeit des Gehirns, bringt nichts. Ein Training mit dem eingeschalteten Gehirn hilft Ihnen dagegen jede noch so schwere Krankheit zu besiegen. Deswegen beginnt die Arbeit im Kopf.

Was meint Ihr, liebe Leser, was behandelt Ihr Arzt? Was für eine Diagnose stellt er? Wogegen verschreibt er Ihnen Tabletten? Ihr Arzt diagnostiziert Ihre Erkrankung bereits im vierten Stadium! Im vierten aus sechs möglichen!!! Hier die Stadien einer Erkrankung:

  1. Psychisches Stadium
  2. Energetisches Stadium
  3. Neuroendokrines Stadium
    Die ersten drei Stadien diagnostiziert Ihr Arzt nicht, er beginnt erst mit dem vierten Stadium.
  4. Symptomatisches Stadium
    Wo tut es weh? Was tut es weh? Wie ist der Schmerz? Und dagegen verschreibt er Ihnen Tabletten. Erst im vierten Stadium. Wenn die Tabletten nicht helfen, beginnt das fünfte Stadium.
  5. Toxisches Stadium
    Die Vergiftung des Organismus mit eigenen Giften. In diesem Stadium ist der Weg zum Friedhof nicht mehr weit.
  6. Terminales Stadium
    Das letzte Stadium. Sogar ein Idiot wäre in der Lage dieses Stadium zu diagnostizieren. Heiße Stirn. Heiße Hände. Der Tod ist nahe …

Merken Sie sich das. Ihr Arzt beginnt Sie erst dann zu behandeln, wenn Sie sich bereits in der Mitte ihres Leidensweges befinden! Erst in dem vierten Stadium von insgesamt sechs. Sie tragen brav Ihre Moneten in die Apotheke und bezahlen damit Ihre Tabletten. Tabletten wogegen? Gegen das vierte Stadium Ihrer Erkrankung? Und wo sind dann die „Tabletten“ gegen das erste, zweite und dritte Stadium Ihrer Erkrankung geblieben? Ihr Arzt wir sie Ihnen nicht geben, weil er sie nicht hat. Ganz anders sieht es bei der Buteyko-Methode aus. Es ist nicht so wichtig, wo Sie augenblicklich Schmerzen haben. Weil die Methode in erster Linie die ersten drei Stadien Ihrer Erkrankung umfasst. Am wichtigsten ist, dass die Methode das erste – psychische Stadium - umfasst, d. h. die Erkrankung bereits im Keim beseitigt. Millionen von Frauen und Männern leiden an Kopfschmerzen. Kein Arzt hat noch jemanden von den Kopfschmerzen geheilt. Aber Tabletten werden dabei tonnenweise verschrieben. Ihre Moneten lassen die Apotheken-Kassen laut klingeln. Was für Tabletten verschreibt Ihnen Ihr Arzt gegen Kopfschmerzen? Tabletten, die die Blutgefäße des Gehirns erweitern. Das vierte – symptomatische – Stadium. Die Tabletten können Ihnen nicht helfen! Warum? Ja, weil Sie keine „Tabletten“ gegen die ersten drei Stadien Ihrer Erkrankung bekommen haben. Buteyko hat die eigentliche Ursache für die unerträglichen Kopfschmerzen festgestellt. Das ist Ihre tiefe Atmung! Für eine gute Funktionsfähigkeit brauchen die Zellen des Gehirns sowie des gesamten Organismus 7% CO2 und nur 2% O2. Die Ärzte schreien aber immer, dass es an O2 mangelt. Augenblick mal. Wie kommt denn das? Die Erdatmosphäre besteht ja zu 21% aus O2. Von welchem Mangel kann denn, um Gottes Willen, dann die Rede sein! Ja sind sie überhaupt Mediziner, wenn sie derartige Aussagen machen? Aber die Erdatmosphäre enthält nur 0,03% CO2. Das verschweigen die ärztlichen Verschwörer. Dabei mangelt es gerade daran! Uns allen mangelt es an CO2!! Um gesund zu sein, muss man 7% CO2 haben. Die Erdatmosphäre hat aber nur noch 0,03% CO2. Und woher soll der Rest kommen? Unser Organismus selbst erzeugt in den Zellen 7% CO2. Aber während der tiefen Atmung verlieren wir es!!! Sehen Sie selbst. CO2 wird in der Lunge akkumuliert. Aber die Lunge ist eines der kommunizierenden Gefäße. Das zweite Gefäß ist die Erdatmosphäre. Unsere Lunge ist mit der Erdatmosphäre durch die Atemwege verbunden. Was sagt die Physik dazu? Wenn in eines der kommunizierenden Gefäße mehr Flüssigkeit oder Gas hereinkommt, so wird der Inhalt in das zweite mit dem ersten verbundene Gefäß herüber fließen, bis der Stand in den beiden Gefäßen gleichhoch ist! Und wo ist von dem Gas weniger? Unsere Zellen erzeugen 7% CO2. Die Erdatmosphäre hat nur 0,03% CO2. Was bedeutet, dass CO2 aus der Lunge ununterbrochen (!) in die Erdatmosphäre fließt. Wenn Sie tief atmen, fließt auch mehr CO2 aus Ihrer Lunge in die Erdatmosphäre! D. h., man müsste weniger tief atmen. Und wie geht das? Indem Sie kleine und flache ATEMZÜGE machen. Die Buteyko-Methode ist auch die Atmung mit kleinen unsichtbaren Atemzügen. Sie atmen tief – deswegen sind Sie krank. Um gesund zu sein, braucht Ihr Organismus 7% CO2. Sie haben meistens nur noch 3,7% CO2. Bei einem Gehalt unter 3% tritt der Tod ein. Machen Sie keine tiefen Atemzüge und Ihre verlorene Gesundheit wird zu Ihnen zurückkehren. Warum sind Menschen mit Kopfschmerzen sehr gereizt? Praktisch sind das schon psychisch kranke Menschen. Die Tabletten aus der Apotheke geben keine Antwort auf diese Frage. Aber die Buteyko-Methode gibt eine klare Antwort. Das Gas CO2 hat eine beruhigende Wirkung. Durch Ihre tiefe Atmung stoßen Sie die Hälfte davon in die Erdatmosphäre aus. D. h., Sie haben Ihre Nervenzellen zu Hälfte beraubt. Aber nicht nur die, natürlich haben Sie dabei sämtliche Zellen Ihres Organismus beraubt. Aber die Nervenzellen leiden zuerst unter dem CO2-Mangel. Sie haben ihre Nahrung in die Atmosphäre ausgeatmet, denn ihre Nahrung ist CO2. Sie zwingen Ihre Nervenzellen zu hungern. Die Folge – Ihr Nervensystem ist SEHR ANGESPANNT! Sie haben höllische Kopfschmerzen, leiden unter Schlafstörungen, sind sehr gereizt und kein Arzt ist in der Lage Ihnen zu helfen. Die ärztlichen Verschwörer vertrösten Sie mit Ihren chemischen Tabletten. Dabei ist das einzige, was Sie brauchen, Ihr eigenes CO2. Man kann es Ihnen nicht aus einer Gasflasche hinter Ihrem Rücken herüber pumpen. Das schaffen Sie mit der Buteyko-Methode und zwar ziemlich schnell. Die Kopfschmerzen gehen weg. Aus diesem Grund behaupte ich, dass die Buteyko-Methode die ersten drei Stadien der Erkrankung umfass. Ganz besonders das erste - psychische Stadium! Die Nervenzellen bekommen ausreichend Nahrung und beruhigen sich. Und kein Psychotherapeut bewältigt diese Aufgabe. Nur die Buteyko-Methode bewirkt es, dass der CO2-Gehalt in den Nervenzellen steigt. Das ist ein Gesetz, ein Axiom! Sie können z. B. das Gravitationsgesetz ignorieren, doch der nach oben geworfene Stein wird garantiert Ihren Kopf treffen, weil er laut diesem Gesetz wieder nach unten fallen muss. Ganz gleich, ob Sie es glauben oder nicht. Sie können sicher sein, dass die Buteyko-Methode Sie von den Kopfschmerzen befreit.

Ein konkretes Beispiel. Eines von sehr vielen Beispielen der Heilung mit der Buteyko-Methode. Alle kann man hier nicht aufführen.

Im März 1998 hielt ich einen Vortrag in einem kleinen Saal vor etwa vierzig Zuhörern. Alle waren an einem Kurs der Wiederherstellung des Sehvermögens beteiligt. Die Buteyko-Methode verbessert das Sehvermögen sehr gut. Besonders gut lässt sich die Weitsichtigkeit korrigieren. Beseitigt werden Glaukom, Schielsehen, Katarakt. Ich habe nur einen Vortrag gehalten. Habe nur ganz kurz die ersten Schritte des Trainings vorgeführt. Mein Ziel war es, die Menschen über die Erkrankungen der tiefen Atmung aufzuklären. Bei nur einem Vortrag kann die Methode nicht wirklich erlernt werden. Man kann das nur bei einem Methodiker oder einem Trainer in einem Kurs lernen. Zwei Tage später hat mich eine Zuhörerin angerufen. Sie berichtete, dass ihre furchtbaren Kopfschmerzen zum ersten Mal im Leben stark nachgelassen haben und bat mich um ein individuelles Training. Nach den ersten zwei Trainingstagen gingen ihre Kopfschmerzen ganz weg!! Vollständig. Nina Maximovna konnte es einfach nicht glauben. Seit ihrem 20. Lebensjahr litt sie unter furchtbaren Kopfschmerzen. Bei unserer Begegnung war sie bereits 33 Jahre alt. „Das ist einfach unbegreiflich!“, rief sie fassungslos, „Das ist einfach ein Wunder. Ich habe Hunderte von Tabletten geschluckt, sie haben mir aber nicht geholfen. Wie oft hatte ich nachts solche schrecklichen Kopfschmerzen, dass ich mich am liebsten erhängt hätte. Ich hatte das Gefühl, mein Kopf würde gleich platzen. Und nach dem Training bei Ihnen schlafe ich jetzt ruhig. Das ist einfach unglaublich!“ Ich brachte Nina Maximovna zu Buteyko. Sie bedankte sich bei dem Lehrer ganz herzlich für ihre Rettung. Von ihrem Bericht haben wir eine Videoaufnahme gemacht. Das ist ein sehr markantes Beispiel für die Heilung von Kopfschmerzen. Ich wiederhole, von solchen Beispielen gibt es sehr viele und zwar für jede Erkrankung aus der oben aufgeführten Liste. Oft glauben die Menschen nicht, dass ihnen die Buteyko-Methode geholfen hat. Sie sagen, es sei ein Wunder geschehen. Ja, das ist wirklich ein wahres Wunder! Die größte Jahrtausendentdeckung! Alle Patienten bitten um möglichst viele Ratschläge, Tipps und Empfehlungen in Bezug auf das Training. Nur ist es so, dass diese Empfehlungen auf konkrete Patienten zugeschnitten sind. Wir alle sind doch unterschiedlich.

Nach einem Kurs bei einem Methodiker ist es leicht, die Buteyko-Methode auszuüben. Das wichtigste ist, dass Sie wissen müssen, warum Sie das machen. Wozu das ganze? Sonst… Sonst wird die offizielle Medizin aus Ihnen nach wie vor Ihre „goldenen Dinare“ herauspressen und ihre unantastbaren Reserven häufen. Denn die ärztlichen Verschwörer wissen sehr gut, was sie tun. Sie schmieden das Gold der Medizin. Damit werden wir uns auch in dem zweiten Kapitel befassen.

Kapitel 3 (zurück zum Inhalt)
Warum müssen Diabeteskranke sterben?

  1. Bei welchen Erkrankungen funktioniert die Methode am besten?
  2. Den Diabetikern in Tonga werden die Beine amputiert, aber die Buteyko-Methode wird dort nicht zugelassen.
  3. Im Juni 1988 erklärte Buteyko dem Diabetes den gnadenlosen Krieg.
  4. Heilung der Diabeteskranken Natalia Toropova.
  5. Eine Ärztin aus Krasnojarsk, die 14 Jahre lang wegen ihrer Allergie nicht in den Wald gehen konnte.
  6. Praktische Empfehlungen für das Training für Diabetiker. Besonderheiten der Buteyko-Methode bei Diabeteskranken.
  7. Eine glänzende Diabetes-Approbation in Akademgorodok bei Novosibirsk.
  8. Ein weiteres Beispiel der Diabetes-Heilung aus eigener Erfahrung.
  9. Lasst uns einander helfen! Adressen für Fragen und Spenden für die Fortsetzung der Informations- und Aufklärungsarbeit über die Buteyko-Methode.

Die Buteyko-Methode heilt oder zumindest lindert um die hundert Erkrankungen stark. Doch die einen lassen sich schneller behandeln und die anderen langsamer. Am besten und am schnellsten lassen sich die Zuckerkrankheit, Herzpathologien, gynäkologische Pathologien und Asthma behandeln. Ich möchte daran erinnern, dass die Ursache der Zuckerkrankheit nicht etwa übermäßiger Verzehr von Zucker, sondern Stress, ist. Und Stress – das ist die tiefe Atmung! Fettleibigkeit begünstigt auch die Entwicklung von Diabetes. Aber die Hauptursache der Fettleibigkeit ist eine Stoffwechselstörung, die wiederum eine Folge der tiefen Atmung ist. Ich habe Dutzende von Diabetes-Patienten gesehen, denen die EA-Methode (Eukapnisches Atmen) geholfen hat. Zahlreiche Diabetiker habe ich selbst im wahrsten Sinne des Wortes gerettet! Die Methode hilft den Diabetikern sehr schnell. Eine Empfehlung: Man muss durch die Nase atmen. Und was sollte man machen, wenn die Nase zu ist? Drücken Sie die Nasenlöcher mit den Fingern nach einer normalen Ausatmung zu und machen Sie ganz ruhig 15 – 20 Kniebeugen. Die Nase während dessen zugedrückt halten. D. h. führen Sie eine Maximalpause unter Belastung durch. Beachten Sie bitte, es handelt sich nicht um eine Kontroll- , sondern um eine Maximalpause. Definition: Unter einer Maximalpause versteht man eine Atempause, die nach einem Ausatmen (dann wird die Nase sofort zugedrückt) erfolgt und so lange dauert, bis man ein dringendes Bedürfnis nach einem Atemzug verspürt. Gewöhnlich wird die Nase bereits nach der ersten Maximalpause frei. Sollte es dennoch nicht der Fall sein, machen Sie eine zweite Maximalpause unter Belastung. Falls notwendig auch eine dritte. Der Abstand zwischen den Maximalpausen gleicht drei Maximalpausen. Wenn z. B. Ihre Maximalpause 20 Sekunden ist, so müssen Sie einen Abstand zwischen den Maximalpausen über 60 Sekunden einhalten.

Das ist eigentlich auch schon alles, was ein Diabetiker braucht. Und der Diabetes beginnt zurückzuweichen und zwar Diabetes jeglicher Art und auch schweren Grades. Und was machen die ärztlichen Verschwörer? Sie fixen die Kranken mit Insulin an! Glauben Sie mir, ein Insulin-Patient ist keinesfalls besser als ein Drogenabhängiger. Beide hängen an der Nadel und beide können ohne sie nicht leben. Und wenn das Insulin nicht mehr hilft, dann beginnen die ärztlichen Verschwörer die Gliedmaßen zu amputieren. Zuerst das linke Bein, dann das rechte. Manchmal kommen auch die Arme dran. Ich habe mal in einem Krankenhausbett einen älteren Diabetes-Patienten gesehen, dem vor kurzem aufgrund seiner Diabeteserkrankung ein Bein amputiert wurde. Er hatte eine braungeäderte schlaffe Gesichtshaut. Neben ihm saß seine schwerkranke Frau, die diesen Invaliden auch noch pflegen sollte. Ich habe nur einen Diabetiker mit einem amputierten Bein gesehen. Aber auf den Tongainseln gibt es sehr viele davon. Die ärztlichen Verschwörer amputieren dort hunderte von Beinen und zwar nicht etwa Greisen, nein jungen, aber fettleibigen Inselbewohnern. Darüber berichtete im Oktober 1997 die Zeitschrift „Readers Digest“. Nach diesem Artikel konnte ich nicht richtig schlafen. Die unglücklichen einbeinigen Inselbewohner verfolgten mich in meinen Albträumen. Sowohl Fettleibigkeit als auch Diabetes lassen sich wunderbar mit der Buteyko-Methode behandeln!! Ich habe den König von Tonga und seinen Sekretär angeschrieben und zwei Bücher geschickt. Die Antwort war das große Schweigen. Ich habe erneut zwei Briefe geschrieben und an das Ministerium für Ernährungswesen von Tonga geschickt. Die Antwort war das große Schweigen. Ich hoffe, liebe Leser, dass Sie jetzt verstehen, WARUM Diabetiker sterben müssen und was die ärztlichen Verschwörer machen. Meine Briefe sind nicht in dem Pazifischen Ozean versunken. Ich habe Rückscheine von der Post in Nukualofa, das ist die Hauptstadt von Tonga, erhalten. Und keine einzige Zeile als Antwort. Können Sie sich das vorstellen? Keine einzige Zeile! An den armen Menschen wird herumgeschnitten und der ausgestreckten Hand mit Hilfe wird ein Schlag verpasst. Das Gold der Medizin, es schimmert mit seinem furchtbaren Glanz! Es hat sich ein Schurke (ein Mediziner) gefunden, der dort Schlechtes über die Buteyko-Methode erzählt und vorgeschlagen hat, auch künftig Amputationen durchzuführen. Damit sein Sack mit Gold noch umfangreicher wird. An dieser Stelle möchte ich sagen, dass der König von Tonga sich um die Gesundheit seiner Untertanen kümmert. Es gibt auch Herrscher, die in dieser Hinsicht ganz anders sind. Was meinen Sie, liebe Leser, kümmern sich Ihre Herrscher mehr um Ihre Gesundheit oder nicht? Würden Ihre Regierungen in einer solchen Situation auf Sie Rücksicht nehmen oder eher den bodenlosen Sack mit Gold und amputierten Beinen für die ärztlichen Verschwörer füllen?

Dabei lässt sich doch der Diabetes mit der Methode sehr gut behandeln! Wenn Sie das einmal nur sehen könnten. Aber noch bevor ich mit meinen eigenen Augen die ersten ehemaligen Diabetes-Patienten, die mit der EA-Methode (Eukapnisches Atmen) geheilt wurden, gesehen habe, habe ich von Buteyko selbst die theoretische Erklärung dieses WUNDERS vermittelt bekommen. Liebe Leser, wie ich bereits erklärt habe, beginnt das praktische Training der EA-Methode mit der theoretischen Vorbereitung. Zuerst muss das Gehirn beginnen zu arbeiten. Und erst danach beginnt die kranke Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit zu verbessern! Erst danach. An einem Mittwoch im Juni 1988 versammelte uns Buteyko zu einer Besprechung. Es war ein herrliches Sommerwetter in Akademgorodok bei Novosibirsk und die weißen sibirischen Birken bewegten ihre grünen Baumkronen. „Wir erklären dem Diabetes den Krieg“, rief auf einmal ein viel jünger aussehender Buteyko aus. „Einen entschiedenen und gnadenlosen Krieg! Bis zur totalen Vernichtung!!!“ Die bläulichen Augen des 65jährigen Wissenschaftlers schauten munter und herausfordernd zugleich. Sein gesticktes ukrainisches Hemd erinnerte an Konstantin Pavlovitschs warmes Heimatland. „Ich hatte eine Audienz bei dem Gesundheitsminister der UdSSR Tschasov“, fuhr Buteyko fort. „Er wird uns keine Schwierigkeiten machen. Der Stellvertretender Gesundheitsminister Baranov bittet uns besonders uns mit dem Diabetes zu befassen. Und ich habe es versprochen.“ Man muss dazu sagen, dass Buteyko in den vergangenen 36 Jahren (seit Oktober 1952) zahlreiche Diabetiker bereits geheilt hat. Aber den großen Krieg erklärte er dem Diabetes erst im Juni 1988. Und ich hatte das Glück dabei zu sein. „Was für einen Schwachsinn treibt unsere Medizin mit den Diabetikern“, Buteyko erhob seinen gepflegten Zeigefinger. „Sie bewertet ihren Gesundheitszustand nach dem Zuckerspiegel im Blut! Das ist doch reinster Schwachsinn! Sogar ein Verbrechen. Manchmal haben wir Fälle beobachtet, wo sich der Blutzuckerspiegel um das Zehnfache erhöhte. Und ist dabei was passiert? Niemand ist von einer solchen Hyperglykämie gestorben. Der Zucker ist doch nicht giftig… Das ist doch jedem klar.“ Leider war das nicht jedem klar, sogar in dieser Besprechung. Die dabei anwesenden angereisten Ärzte (die gestrigen Verschwörer) pressten ironisch ihre Lippen zu. „Eine Bestimmung der Insulindosis aufgrund des Zuckergehalts im Blut ist absurd! Das ist ein sehr grober Fehler.“ Buteyko wusste sehr gut, wer da alles vor ihm saß. „Sie wissen doch gar nicht, was die eigentliche Ursache für Insulinmangel ist. Das ist die tiefe Atmung des Patienten, die seine Blutgefäße verengt und auch die Bauchspeicheldrüse belastet! Die Folge - die Bauchspeicheldrüse produziert weniger Insulin. Einen solchen Patienten kann nur eine Reduzierung der Tiefe seiner Atmung, d. h. unsere Methode, heilen.“ Ich war wahrscheinlich der einzige von fünfzehn Kollegen in dieser Besprechung, der angefangen hat dieser Erklärung des Wissenschaftlers laut zu applaudieren. Buteykos Rede hat mich zutiefst erschüttert, denn mein 56jähriger Vater litt seit 40 Jahren an Diabetes. Ich bin ein bescheidener Mensch, aber in diesem Augenblick konnte ich mich nicht länger zurückhalten und erklärte laut und deutlich, dass Buteyko ein Genie sei!! Manche Kollegen (die gestrigen Verschwörer) sahen in meiner spontanen Erklärung nichts anderes als eine gewöhnliche Schleimerei. Doch ich hatte etwas anderes im Sinn. So einfach komplexe Vorgänge erklären konnte nur ein Genie. Im Sommer 1988 war ich 36 Jahre alt und hatte bereits viele Ärzte gesehen. Ich wusste sehr gut, wie sie die einfachsten Dinge so verwirrend machen konnten. Buteykos Erklärungen würde wahrscheinlich auch ein kompletter Idiot verstehen können. Und dennoch nicht alle haben es verstanden… „Wie geht die westliche Medizin vor“, Buteyko schlug leicht mit seiner Hand auf die polierte Oberfläche der Tischplatte. „Ihre Grundlage ist der blinde Empirismus. Es werden ausgeklügelte Methoden und Medikamente eingesetzt. Und das Ergebnis ist gleich null. Um die pathogenethischen Faktoren der Zuckerkrankheit zu beseitigen, müsste man zuerst die Ursache für das Insulindefizit herausfinden und dann diese und somit auch das Hormondefizit beseitigen.“ „Das ist interessant“, sagte besorgt eine hübsche Ärztin. „Wir haben diese Ursache gefunden“, sprach Buteyko deutlich aus. „Das ist die tiefe Atmung des Patienten. Normalisiert er seine Atmung, so wird er keinen Diabetes mehr haben!!!“

Buteykos Worte waren wie eine Prophezeiung. Die Offensive gegen den Diabetes wurde gestartet. Eine wundersame Heilung folgte der anderen. Ich versuchte die markantesten Fälle am Ort des Geschehens festzuhalten. Damit man es später nicht vergisst. Z. B. die Heilung von Natalia Toropova. Diese junge Frau – eine nicht große 18jährige Schönheit - vergisst man nicht. Aber ihr ganzes Gesicht war gelb und von dem Diabetes entstellt. Auch ihre Zähne sind gelb geworden. Der Diabetes entwickelte sich bei ihr in einer akuten Form. In einer sehr kurzen Zeit stieg bei Natascha die Insulindosis auf 28 Einheiten pro 24 Stunden. Sie ist Insulin abhängig geworden. Das Haar ihres 40jährigen Vaters ist vor Kummer grau geworden. Sie war gerade in dem letzten Semester ihres Studiums am Flugfahrttechnikum. Ein hübscher Junge folgte ihr auf Schritt und Tritt. Aber der Diabetes fraß sie nicht nur täglich, sondern stündlich auf. Sogar in dem Moskauer Institut für Endokrinologie hat man sie als hoffnungslos abgeschrieben. Ihr wurde gesagt: „Wir sind nicht in der Lage Ihnen zu helfen.“ Und das in ihrem Alter und mit Diabetes in dieser schwersten Form! Dennoch hat man ihr abgeraten Buteyko aufzusuchen. Zu dunkel und unbekannt sei das. Es würde wohl kaum helfen, wenn schon Medikamente versagt haben. „Eher erhänge ich mich in einem Keller, als dass ich in zehn Jahren zu einem Insulinwrack werde“, rief sie verzweifelt zu ihrer Freundin, die versuchte sie zu beruhigen. Am 7. Juli 1988 um sechs Uhr abends erschien Natascha zusammen mit ihrem Vater in Buteykos Wohnung. Es sind gerade mal drei Wochen vergangen, seit dem Diabetes der Krieg erklärt wurde. „Konstantin Pavlovitsch, wird Ihre Methode meiner Tochter helfen?“, fragte Nataschas Vater Buteyko und faltete flehend seine Hände zusammen. „Wenn sie gut daran arbeiten wird, unbedingt“, antwortete Buteyko überzeugt. Nach zwei Wochen eines intensiven Trainings kam der Abschlusstag für Nataschas Gruppe. Alle ehemaligen Kranken berichteten einer nach dem anderen von ihren Erfolgen. Ein unbeteiligter Arzt würde niemals ihren Berichten glauben. Es kann einfach nicht sein, dass eine einfache Normalisierung der Atmung zu solchen unglaublichen Ergebnissen führt! Die angereisten Ärzte wollten dem, was sie zu hören bekamen, einfach nicht glauben. Dann kam Natascha an die Reihe. Sie war kaum zu erkennen. Ihr Gesicht war fast völlig frei von dem blassen gelben Teint. In dem Saal stand wieder eine junge Schönheit – Natascha Toropova. Wie sehr haben sich ihre Augen verändert, jetzt brodelte in ihnen das Leben! „Als ich nach Novosibirsk kam, spritzte ich mir selbst 28 Einheiten Insulin in 24 Stunden“, berichtete die junge Frau munter. „Jetzt habe ich die Dosis auf sechs Einheiten reduziert.“ Und das in nur zwei Wochen! „Früher hatte ich Angst das Haus zu verlassen, weil ich jeder Zeit auf der Straße bewusstlos umfallen konnte. Jetzt renne ich fast wie vor der Erkrankung. Ein Denkmal aus Gold sollte man für Konstantin Pavlovitsch noch zu seiner Lebzeit errichten. Aber auch das wäre zu wenig!“ Natascha versteckte verlegen ihr Gesicht in den Händen und versuchte ihre Freudentränen zu verstecken. O, wie sehr wünschte ich mir, dass alle Diabetiker ihre Worte hören könnten! Jene Unglücklichen, die von den ärztlichen Verschwörern an das Insulin und die Spritze gebunden wurden. Wie viele Menschen könnten dadurch gerettet werden! Denn der Diabetes frisst ja die Menschen wörtlich auf. Die Blutgefäße werden von den atherosklerotischen Plaques geschädigt. Sie werden einfach verschlossen und einem Patienten wird sein Arm oder Bein amputiert. Wie oft wurde ich nach meinen Vorträgen gefragt, ob sich mit der Buteyko-Methode auch Diabetes oder Herzerkrankungen behandeln lassen, dass man nur von Asthmabehandlungen etwas gehört hätte. Das ist die giftige Arbeit der ärztlichen Verschwörer! Das ist der schreckliche Glanz der goldenen Dinare dieser Ungeheuer. Das ist das Gold der Medizin! Das Blut verschmierte Gold. Und der Großteil dieses blutigen Goldes landet nicht bei den einfachen Ärzten vor Ort, die aufgrund der Verordnungen der Obrigkeit gezwungen sind, ihre Patienten anzulügen. Nein, dieses Gold landet bei den Beamten mit hohen Posten und bei den Pharmagrößen. Die einfachen ärztlichen Verschwörer bekommen nur ihre 30 Judas-Silberlinge und nicht mehr.

An jenem Tag wurde nicht nur Natascha Totopova, sondern auch andere Patienten, die mit der Methode von den zahlreichen Erkrankungen geheilt wurden, angehört. Einen besonders beispielhaften Bericht machte eine Ärztin aus Krasnojarsk namens Vera Nikolajevna Vasiljeva. Eine Frau, die auf die 50 zuging. Viele Jahre arbeitete sie als Therapeutin in Krasnojarsk. Und all diese Jahre war sie selbst schwer krank. Leider ist das sehr typisch für sehr viele ärztliche Verschwörer. Oft bekommen sie bereits in ihrer Kindheit eine für Tabletten „unheilbare“ Krankheit. Später studieren sie Medizin in der Hoffnung auf Heilung für sich. Sie erwerben medizinische Diplome. Und schließlich müssen sie erkennen, dass ihre Erkrankung sich mit Tabletten und Spritzen nicht heilen lässt. Trotzdem verschreiben sie fleißig dieselben Tabletten und Spritzen ihren Patienten. Die schlanke schwarzhaarige Ärztin aus Krasnojarsk sprach sehr laut und deutlich. „Ich selbst bin Ärztin aus Kransnojarsk“, Vera Nikolajevna kämpfte mit einem Kloß in ihrem Hals. „14 Jahre lang litt ich unter einer schrecklichen Allergie auf verschiedenste Gerüche. Ich rannte an den Grünanlagen vorbei und drückte die Hände an mein Gesicht. Das Gras, die Bäume und Blumen – sie alle waren meine Feinde! Vierzehn Jahre lang bin ich nicht im Wald gewesen und nicht ins Grüne gefahren.“ Ihre Worte wirkten auf mich wie ein Elektroschock. Sie, eine Ärztin, hat die Bäume und das Graß gehasst. All das, was das Leben auf der Erde erst möglich macht. Sie hat nur eine Wüste mit heißem Sand und ohne Gerüche gebraucht, um ohne Allergien leben zu können. So sehr wurde ihr Körper von der Erkrankung der tiefen Atmung entstellt. Aber in dem medizinischen Institut, wo sie studierte, hat sie niemand über die Buteyko-Methode unterrichtet. Über die Methode wurden nur Verleumdungen und Gerüchte verbreitet. „Ja nicht nur im Wald bin ich nicht gewesen“, Vera Nikolajevna ordnete ihren Pony. „Ich habe überhaupt das Haus kaum verlassen. Meinen ganzen Körper habe ich unter der Kleidung versteckt. Ich habe mich fast verschleiert. Im Bus habe ich öfter wegen des Benzingeruchs das Bewusstsein verloren“, für eine Minute verstummt die Frau. „Ich selbst bin eine Ärztin und mittlerweile glaube ich an keine Medikamente mehr. Aber gestern haben wir auf einer grünen Wiese trainiert. Ich saß neben meinen grünen Feinden… Ich habe ihre flatternden Blättchen gesehen. Zum ersten Mal in den letzten 15 Jahren. Ich weiß nicht, wie meine Ärzte-Kollegen darauf reagieren werden, aber heute bin ich fest davon überzeugt“, sie erhob ihren Kopf. „14 Jahre lang bin ich eine diplomierte Mörderin gewesen! Denn Ärzte, die nur Medikamente anerkennen, sind Mörder in weißen Kitteln! Der Beweis dafür sind 14 Jahre meines Selbstmordes.“ Das waren flammende Worte. Damals saß ich nämlich auf der grünen Wiese neben Vera Nikolajevna und ich habe gesehen, wie sehr sie sich über die jungen grünen Triebe freute. 15 Jahre lang lebte sie ohne den Geruch von grünem Gras. Das kann man sich kaum vorstellen. Die Buteyko-Methode schenkte Vera Nikolajevna die Wärme des Lebens wieder. Seit vielen Jahren halte ich Vorträge und jedes Mal wiederhole ich ihre Worte. Sie brennen in meinem Herzen.

Ich habe in diesem Kapitel ein markantes Beispiel einer Heilung von Diabetes beschrieben. Die Buteyko-Methode hat die schöne Natascha Toropova gerettet. Aber das waren immer noch Einzelnfälle. Deshalb musste man eine offizielle Approbation durchführen, um den Sieg der Buteyko-Methode über den Diabetes zu bestätigen. D. h. 50 schwere Diabetes-Patienten übernehmen und diese innerhalb von zwei Wochen wieder gesund zu machen. Nur so kann die Schulmedizin überzeugt werden. Aber auch das nicht von Dauer. Und so haben wir im Sommer 1991 50 sehr schwere Diabetiker übernommen und sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Durchführung des Trainings vertraute Buteyko einer unserer besten Methodikerinnen, meiner unvergesslichen Klarotschka Fjodorovna Lagunova, an. Sie ist mein erster und wichtigster Lehrer im praktischen Training der Buteyko-Methode. In dem zweiten Band meiner Trilogie habe ich ihr Training als Musterbeispiel beschrieben. Nach diesem Muster habe ich auch mein eigenes Training für Menschen, die bei mir Hilfe suchen, aufgebaut. Obwohl die Buteyko-Methode eine sehr kreative Sache ist. Man fügt neue Elemente hinzu oder verabschiedet sich von manchen alten. Aber der Kern, der muss unangetastet bleiben. Neue Ergänzungen dürfen dem Kern auf gar keinen Fall widersprechen. „Der Diabetes ist eines der größten Probleme der Medizin in der ganzen Welt“, betonte Buteyko in der folgereichen Besprechung im Sommer 1988. „Ich könnte bereits heute auch dem Krebs einen Krieg erklären. Sowohl ich als auch meine Methodiker können zahlreiche Fälle einer Heilung von Krebspatienten nachweisen. Sogar in dem letzten Stadium. „Aber“, der Wissenschaftler schwieg eine Minute lang, „den Krebs lassen wir für den Schluss. Denn da ist mit einem furchtbaren Widerstand der Schulmedizin zu rechnen. Das ist doch ihre Futterkrippe! Und die armen Krebspatienten werden mit Tabletten und OPs gequält. Fünf meiner besten Freunde wurden physisch vernichtet, weil sie ein Mittel gegen Krebs erfunden haben. Aus diesem Grund gehen wir z. Z. offiziell nur an die Diabetiker ran! Wir werden alle Patienten nehmen. Nur die ganz leichten nicht, weil die Symptome bei ihnen nicht stark ausgeprägt sind und sie deshalb kaum Beschwerden haben. Deswegen werden sie auch die Wirkung der Methode nicht schätzen.“

Der Befehl wurde erteilt. Die Approbation war in Planung. Klara Fjodorovna Lagunova wurde die Flagge übergeben und die Buteyko-Armee begann ihre Offensive. Liebe Leser, etwas später werde ich über die glänzenden Erfolge dieser Approbation berichten. Aber jetzt erst etwas zur Praxis. Jeder Patient stellt mir seine tückische Frage, ob ganz konkret seiner Diabetes oder seine Hypertonie sich mit der Buteyko-Methode behandeln lässt und wenn ja, dann wie. Darauf antworte ich immer, dass es nur EINE Methode gibt und dass diese bei etwa 100 Erkrankungen, die in der Buteyko-Liste aufgeführt sind, wirkt.

  • Die Diabetiker sollten das Training nicht forcieren! Das ist auch eine direkte Anweisung von Konstantin Pavlovitsch Buteyko. Bitte merken Sie sich das. Warum darf das Training bei Diabetes nicht zu intensiv sein? Ganz einfach. Eile mit Weile. Die Diabetiker sind ja quasi drogenabhängig und ihre Droge heißt Insulin. Deshalb sind bei einem zu schnellen Verzicht auf Insulin Entzugserscheinungen möglich. Zwar nicht unbedingt, aber auch nicht ausgeschlossen. Beim Training erkläre ich jedem Diabetespatienten ganz individuell, in welchem Rhythmus er trainieren soll. Das Training ist auf seinen Zustand zugeschnitten. Aber es hat auch Fälle gegeben, wo die Insulindosis innerhalb von 10 Tagen um die Hälfte oder auf ein Drittel reduziert oder sogar auf Insulin völlig verzichtet wurde. So hat Natascha Toropova ihre Insulindosis innerhalb von 10 Tagen von 28 auf 6 Einheiten in 24 Stunden reduziert! Das entscheidet der Patient gemeinsam mit seinem Methodiker.
  • Diabetiker! Habt keine Angst, wenn Ihr Blutzuckerspiegel die Norm überschreitet. Die Buteyko-Methode erlaubt doppelt so hohe Blutzuckerwerte. Der Zucker ist nicht giftig! Habt keine Angst! Der wichtigste Indikator ist Ihr Wohlbefinden. Buteyko erläutert das so. Die Ursache der Erkrankung ist nicht der erhöhte Blutzuckerspiegel, sondern Mangel an Insulin! Der Insulinmangel ist aber eine Folge des CO2-Mangels, der wiederum zur Verengung der Blutgefäße führt. Infolge dessen verschlechtert sich der Sauerstoffwechsel und die normale Funktion der Bauchspeicheldrüse ist dadurch gestört. Der Insulindefizit führt zur Reduzierung der Zuckerversorgung der Zellen. Dabei ist der Organismus gezwungen, den Zuckergehalt im Blut zu erhöhen und diesen mit GEWALT in die Zellen hineinzupumpen. In diesem Augenblick hat die Zuckererhöhung im Blut sogar eine positive Wirkung. Also kann auch der Blutzuckergehalt kein gültiges Kriterium für die Senkung oder Erhöhung der Insulindosis sein. Für uns ist das entscheidende Kriterium der allgemeine Zustand des Patienten. Das ist die Position von Buteyko. Unsere Behandlung ist genau das Gegenteil von dem, wie die Schulmedizin den Diabetes behandelt! Bei einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels erhöhen die Mediziner auch die Insulindosis. Wir sagen aber, dass man den Zuckerwert mit Insulin nicht unter den doppelten Norm-Wert drücken darf! Man muss ihn mit der Erhöhung des CO2-Gehaltes, d. h. mit der Hilfe der EA-Methode (Eukapnisches Atmen), senken.
  • Die Diabetiker sollten ihre Ernährung nach Buteyko umstellen. Den größten Anteil sollten Grützen aus Hirse, Hafer und Buchweizen bilden. In der Anfangsphase der Behandlung hielt sich Buteyko mit seinen Empfehlungen in Bezug auf die Ernährung zurück. Der wichtigste Bestandteil der Behandlung ist das Training der Atmung! Dennoch erklärte er, dass allein die Umstellung der Ernährung zur 30%tigen Linderung der Diabetessymptome führt. D. h. allein dadurch werden Sie um ein Drittel gesünder. Eine schwere Nahrung führt zur tiefen Atmung, die Grützen dagegen zur flacheren. Ihr Organismus verbraucht für ihre Verdauung weniger Energie. Wie scheinbar einfach und wie genial ist das!

Darauf beschränken sich im Großen und Ganzen die allgemeinen Empfehlungen für Diabetes-Patienten. Alle weiteren Feinheiten bekommt man im Training von einem Methodiker unter der Berücksichtigung der Schwere der Erkrankung und des allgemeinen Zustands auf einen konkreten Patienten zugeschnitten. Ich habe Ihnen versprochen in diesem Kapitel von der Diabetes-Approbation, die Klara Fjodorovna Lagunova GLÄNZEND durchgeführt hat, zu erzählen. Nun, schauen wir uns etwas genauer an, was sie erreicht hat. Ich möchte noch einmal betonen, dass die Buteyko-Methode bei Diabetes sehr gut wirkt. Sowohl ich als auch andere Methodiker haben zahlreichen Diabetikern geholfen wieder gesund zu werden. Aber die Flagge im Kampf gegen den heimtückischen Feind der gesamten Menschheit überreichte Buteyko Klara Fjodorovna Lagunova. Heute, wo ich diese Zeilen schreibe (Juni 2000), ist sie 63, aber damals, im Sommer 1990, war sie noch 10 Jahre jünger. Mit 53 Jahren führte sie ihre berühmteste Approbation durch. Buteyko wusste, in wen er sein ganzes Vertrauen setzen kann. Zuerst rettete Klara mit Hilfe der Buteyko-Methode sich selbst, denn sie hatte ja Brustkrebs. Sie hatte den Diabetes-Patienten was zu sagen. Seit der bemerkenswerten Besprechung, in der Buteyko dem Diabetes den Krieg erklärt und die zukünftige Approbation geplant hatte, waren bereits zwei Jahre vergangen. In dieser Zeit wurden bei uns zahlreiche Diabetiker behandelt und von ihrer schweren Erkrankung geheilt. Es fehlte nur noch der krönende Abschluss – die Heilung von 50 schweren Diabetes-Patienten AUF EINEN SCHLAG! Klara Fjodorovna war eine Frau von zierlicher Statur, keine Ärztin, sondern Mathematikerin. Aber die 50 Patienten haben sehr schnell ihre gigantische Energie und ihren Glaube an den Sieg gespürt. Sie wusste sehr gut, was zu tun ist. Die Approbation umfasste nicht nur den Diabetes, sondern gleichzeitig auch die Atherosklerose! Alle Patienten hatten auch diese Erkrankung. Klara Fjodorovna wurde so streng kontrolliert, dass sämtliche Fehler ausgeschlossen waren. Die Approbation wurde in dem Institut für Mathematik durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit den besten Rechnern bearbeitet. Die Approbation selbst dauerte zwei Wochen. Danach wurden Klara Fjodorovnas Patienten noch ein ganzes Jahr von den Inspektoren aus dem Institut für Mathematik beobachtet. Die Rechner wurden mit Dutzenden von Werten des gesundheitlichen Zustandes des menschlichen Organismus gespeist und arbeiteten auf Hochtouren. Klara Fjodorovna hat bewiesen, dass sie des Vertrauens von Buteyko würdig war. Bereits in den ersten zwei Wochen haben ABSOLUT alle Patienten ihre Insulindosis um mindestens 15 Einheiten reduziert. Viele von ihnen sind wesentlich weiter gegangen. Bei den Patienten wurde die Rückbildung der atherosklerotischen Plaques, sogar auf den Augenliedern mit bloßem Auge sichtbar, beobachtet. Die Inspektoren beobachteten auch den Zustand des Augenhintergrunds der Patienten von Klara Fjodorovna sehr genau. Dort kann ein Kundiger sehr viel ablesen. Und den Inspektoren ist es nicht entgangen. Bei fünf Patienten von sieben wurde die Rückbildung der Blutergüsse registriert. Und das zusätzlich zu der Senkung der Insulindosis um mindestens 15 Einheiten bei allen Patienten in nur zwei Wochen! Was bedeutet, dass dem Diabetes ein k. o. verpasst wurde. Der Rückgang der atherosklerotischen Plaques war großartig!

Klara Fjodorovna Luganovas Erfolg war einfach phänomenal. Erfolg auf der ganzen Linie! Am 27. Juli 1991 veröffentlichte die Zeitung „Wissenschaft in Sibirien“ einen großen Artikel mit dem Titel „Mit mathematischer Genauigkeit“ darüber. Der Titel brachte die Sache auf den Punkt. Klara Fjodorovna, Mathematikerin von Beruf, hat tatsächlich bewiesen, dass die Buteyko-Methode besser als jeder Rechner funktioniert. Die Methode lokalisiert selbst bei einem Patienten seine angegriffenen Bereiche und heilt sie ganz ohne Schmerzen und ganz ohne Medikamente! Ich betone es wiederholt, dass alle Buteyko-Methodiker den Diabetes behandeln, zumindest in Russland. Es kann sein, dass den einen die Behandlung besser als den anderen gelingt. Aber alle sind in der Lage diese Behandlung durchzuführen. Klara Fjodorovna Lagunova hat diese vereinzelten Ergebnisse offiziell untermauert. Offiziell – und das ist ihr großer Verdienst. Seit vielen Jahren bin ich ein Schüler von Klara Fjodorovna. Ich war auch immer wieder in dem Institut für Mathematik, wo sie die Approbation (Diabetes und Atherosklerose) durchgeführt hat, anwesend. Das Institut befindet sich in einem schönen Gebäude aus Stein in Grün gebettet. Klara Fjodorovna hat den Gedanken über die Schädlichkeit der tiefen Atmung sehr gut in die Köpfe ihrer Patienten eingeätzt. Mit Schrecken gingen sie in den Diagnostikraum, wo von den ärztlichen Verschwörern, die die Kontrollmessungen durchführten, von ihnen verlangt wurde tief zu atmen. Es ging soweit, dass Konstantin Pavlovitsch Buteyko gezwungen war sich einzumischen und die Inspekteure darum zu bitten, dass diese seine Patienten nicht zu Überatmung zwingen sollen.

So sieht es, verehrte Leser, mit der Behandlung von Diabetes und Atherosklerose aus. Beides lässt sich mit der Buteyko-Methode wunderbar behandeln! Am liebsten vertrauen wir unseren eigenen Erfahrungen. Ich habe bereits einen Fall beschrieben, wo ich einen Diabetes-Patienten erfolgreich behandelt habe. Und das ist bei weitem kein Einzelfall gewesen. Ein weiteres Beispiel ist Valeri Leonidovitsch Sokolskij, der Vater meiner Frau Ljusja Sokolskaja. Im Jahre 1988 war er 63 Jahre alt, ein sehr guter und erfahrener Chirurg im Ruhestend. Er hatte den ganzen Krieg gegen die Hitler-Okkupanten mitgemacht und wurde dabei verwundet. Valeri Leonidovitsch litt an Diabetes in einer sehr schweren Form: 60 Einheiten Insulin in 24 Stunden musste er sich spritzen. Das ist eine sehr hohe Dosis. Die ärztlichen Verschwörer sprechen in solchen Fallen von unheilbaren Patienten. Buteykos Schüler sehen das anders. Der Chirurg Sokolskij litt nicht nur an Diabetes, er hatte auch ein krankes Herz und erlitt einen Vorinfarkt. Seine Frau, Soja Alexeevna, fürchtete den baldigen Tod ihres Mannes. Im Jahre 1988 war ich als Methodiker noch ein Anfänger. Aber Buteyko hatte bereits den Antidiabeteskrieg erklärt. Die Zeit lief uns davon. Wir bestellten Ljusjas Eltern aus Krasnojarsk zu uns. Ljusja kannte ihren Vater gut – der alte Mediziner glaubte überhaupt nicht an die Buteyko-Methode. Wie auch viele ärztliche Verschwörer. Deswegen überreichte Ljusja mir den Hörer. Es ist mir gelungen die Eltern meiner Frau zu einem Versuch zu überreden und sie kamen nach Akademgorodok bei Novosibirsk. Valeri Leonidovitschs Vertrauen in die Buteyko-Methode war gleich null. Ein typischer Arzt der alten Schule, dazu noch ein ehrlicher, der aus Prinzip keine Schmiergelder jemals angenommen hatte. Dafür musste er aber einen hohen Preis bezahlen. Er war ein ausgezeichneter Chirurg, der komplizierteste Operationen durchführte. Er hat eine gute Wohnung in Apscheronsk in dem fruchtbaren Süden Russlands bekommen. Die Stadt liegt im Verwaltungsgebiet Krasnodar unweit von dem Schwarzen Meer und dem Kaukasusgebirge. Aber die ärztlichen Verschwörer, ganz besonders im Süden, lieben Schmiergelder über alles. Valeri Leonidovitsch nahm aber keine an und brachte somit seine Kollegen in eine unangenehme Situation. Es wurde ihm einige Male angedeutet, dass er sein Verhalten ändern muss. Darauf antwortete er dem Chefarzt persönlich mit einer Ohrfeige. Folglich wurde er von dem herrlichen Süden in das kalte Sibirien, in die verschneite Stadt Krasnojarsk, versetzt. Strapazierte Nerven, eine sehr tiefe Atmung, Diabetes in einer sehr schweren Form. Sokolskij glaubte nicht, dass man ihn mit irgendwelchen Atemübungen von dem Diabetes heilen könnte. Ganz anders wäre seine Einstellung gewesen, wenn es sich z. B. um eine außergewöhnliche Operation an der Bauchspeicheldrüse gehandelt hätte… Ljusja und ich haben ihn und Ljusjas Mutter zu einem Kurs bei Klara Fjodorovna Lagunova angemeldet. Ich bin damals selbst ein Methodiker und ein Schüler von Klara Fjodorovna Lagunova gewesen, aber das Leben des alten Chirurgen hing bereits an einem Faden und wir haben folgende Entscheidung getroffen: Das offizielle Training (eineinhalb Stunden pro Tag) wird bei Lagunova gemacht und zu Hause (ohne Einschränkungen) werde ich das zusätzliche Training weiterführen. Sozusagen ein doppelter Einsatz – Lehrer und Schüler ziehen gemeinsam den alten Chirurgen aus dem Sumpf heraus. Man schrieb Anfang September 1988. Klaras erfolgreiche Approbation wartete zwar noch auf sie, aber sie war bereits eine Berühmtheit, die beste von uns und mein lieber Lehrer. Der alte Chirurg konnte unserem doppelten Einsatz nicht länger widerstehen. Nun hat er tatsächlich geglaubt, dass man nicht nur mit einem Skalpell heilen kann. Nach dem Training kam er ganz verlegen zurück und wollte, dass ich ihm die feinsten, aber sehr wichtigen Details vertieft erkläre. „Warum muss man mit den Händen auf den Bauch drücken“, fragte Valeri Leonidovitsch verschämt. „Weil der Bauch während des Trainings entspannt sein muss, denn dann ist auch das Zwerchfell entspannt und folglich sinkt auch die Tiefe der Atmung“, antwortete ich. Der alte Chirurg schüttelte den Kopf, setzte sich dennoch gehorsam auf die Ecke des Stuhls um das Training zu beginnen. „Schauen Sie bitte nach oben“, sagte ich meinem Schwiegervater, „aber den Kopf dürfen Sie nicht heben“. Das Training fiel Valeri Leonidovitsch nicht leicht. Er rauchte ein wenig Tabak und genoss dabei die tiefen Züge. Wir verlangten von ihm mit den tiefen Zügen aufzuhören. Er trainierte fleißig. Die guten Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. In zehn Tagen reduzierte er seine Insulindosis um 20 Einheiten: von 60 auf 40 Einheiten. Früher haben die ärztlichen Verschwörer seine Insulindosis nur noch erhöht. Sein Herz arbeitete jetzt besser und sogar seine Potenz, die er zum letzten Mal vor fünf Jahren spürte, kehrte zurück. Bereits am fünften Tag sagte er zu mir: „Weißt du, Sergej, die EA-Methode hilft ja tatsächlich sehr gut. Ich werde heute sogar in einem Bett mit meiner Frau schlafen. Du verstehst doch, was ich meine.“ Es hat mich sehr gefreut, das zu hören. Der Einsatz von Klara Fjodorovna und mir hat gewirkt. Der alte Chirurg verbrachte nur zwei Wochen in unserer Stadt. Nur zwei Wochen und sein Diabetes ist um ein Drittel schwächer geworden! Die ärztlichen Verschwörer konnten innerhalb von JAHREN kein vergleichbares Ergebnis erreichen. Fünf Monate später reduzierte Valeri Leonidovitsch seine Insulindosis auf 20 Einheiten in 24 Stunden. Ich möchte daran erinnern, dass seine Ausgangsdosis 60 Einheiten war. Ob es viel oder wenig ist, entscheiden Sie selbst. Es ist dem alten Chirurgen nicht gelungen, sich von dem Insulin völlig zu befreien: Sein Alter – um die 70 Jahre, seine Verwundungen aus der Zeit des Krieges und nicht zuletzt sein aufbrausender Charakter haben da auch eine Rolle gespielt. Aber sein Diabetes ist zu zwei Dritteln verschwunden! Das ist ein glänzender Sieg der EA-Methode (Eukapnisches Atmen)

Liebe Leser, das dritte Kapitel ist jetzt abgeschlossen. In dem vierten Kapitel werden wir uns über die Stenokardie unterhalten und darüber, was sich die ärztlichen Verschwörer im Umgang mit ihren Patienten erlauben und wie die Buteyko-Methode helfen kann.

Autor der Trilogie „Entdeckung von Doktor Butenko“
Sergej Altuchov
Novosibirsk, den 4. August 2000

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